09.03.2010

Liebe Klappentexter ...

Michelle Obama ist nicht die Frau hinter dem charismatischen US-Präsidenten Barack Obama. Sondern eine Persönlichkeit an seiner Seite. Eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Eine Frau, die das weiße Amerika in ihren Bann zieht wie kaum eine First Lady vor ihr. Ihre Vorfahren waren Sklaven. Sie stammt aus dem Arbeitermilieu. Ihre Eltern sind im Gegensatz zu Baracks beide schwarz. Und Michelle kämpft sich nach oben. Promoviert in Harvard und steigt anschließend in einer angesehenen Anwaltskanzlei in Chicago ein. Jetzt ist sie im Weißen Haus. Dieses Buch zeigt erstmals, wie sie als Präsidentengattin darin lebt. Michelle Obama inspiriert das weiße Amerika. Mehr noch: Ihre Umfragewerte sind besser als jene der First Ladys der letzten dreißig Jahre. Was hat das zu bedeuten? Antworten gibt ein kompetenter Autor: Christoph von Marschall, Bestseller-Autor einer Biografie über Barack Obama.

(Ist das der Klappentext?)


... ja doch. Kurze Sätze. Schreiben. Das sagen sie in den Journalistenschulen. Und auf Texterseminaren. Kein Blatt vor den Mund nehmen zwar. Aber in kurzen Sätzen. Der Punkt ist Dein Freund. Wegen der Verständlichkeit. Und hier sind sie. Kurz. Verständlich. Nervig. Was hat das zu bedeuten? Wir kapieren auch längere Konstruktionen. Mit Komma. Oder Semikolon. Gedankenstrich. Nicht nur Kürze ist würzig. Auch Abwechslung. Meistens. Oft.
Gruß.

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